Mein Positano Reisebericht

Mein Positano Reisebericht

Hallo ihr Lieben,

ich habe lange davon geträumt, Positano an Italiens Amalfi-Küste zu besuchen und nun ist mein Traum nach vielen Jahren endlich wahr geworden: Wir durften fünf Tage an diesem wundervollen Ort verbringen 🙂

Heute möchte ich euch meine Eindrücke von dort schildern und ein paar nützliche Reisetipps geben bzw. von euch sehr häufig gestellte Fragen beantworten:

Wie kommt man eigentlich nach Positano?

Der beste Weg, um nach Positano zu gelangen, ist, nach Neapel zu fliegen und dann entweder mit dem Mietwagen oder dem Bus nach Positano zu fahren. Von München oder Frankfurt gibt es täglich mehrere Direktflüge nach Neapel, was wirklich sehr praktisch ist. Die Fahrt von Neapel nach Positano dauert dann aber (je nach Verkehrsaufkommen) noch ca. ein bis zwei Stunden. Wir sind von München direkt nach Neapel geflogen und haben uns dort einen Mietwagen gemietet, um selbst nach Positano zu fahren. Am Ende haben wir das mit dem Mietwagen ein bisschen bereut. Denn erstens fahren die Italiener total chaotisch, was das Autofahren in Italien nicht gerade angenehm macht. Zweitens sind die Straßen in Positano extrem eng und es ist wirklich nervig, in den kleinen Gässchen mit dem Auto zu fahren. Drittens sind die Parkkosten in Positano sehr hoch. Man kann entweder in öffentlichen Garagen parken oder bei den Hotels selbst. So oder so muss man immer ca. 25 – 30€ die Nacht bezahlen, was sich dann zusammen mit den Mietwagenkosten addiert. Daher rate ich euch, lieber mit dem Bus von Neapel nach Positano zu fahren. In Positano selbst fährt auch ein Bus, welcher nur 1,70€ pro Person kostet. Hätten wir das alles mal lieber vorher gewusst, aber jetzt wisst ihr wenigstens Bescheid;)

Wie ist dein Eindruck von Positano?

Positano als Ort ist wirklich traumhaft! Die Stadt ist wie gemalt und wirklich noch schöner als auf den Bildern. Was allerdings leider das Gesamtbild trübt, sind die vielen Touristen. Wir waren im Oktober (also in der Nebensaison) dort und dennoch war die Stadt tagsüber total überfüllt. Der Ort ist sehr klein und alles tummelt sich in den kleinen Gässchen und am Strand. Sehr angenehm war die Atmosphäre in Positano früh morgens bis ca. 11 Uhr und abends ab Sonnenuntergang. Denn in Positano selbst wohnen nicht viele Touristen, aber tagsüber legen dort sehr viele Boote an, weshalb es leider sehr viele Tagesbesucher gibt.

Was uns auch nicht so gut an Positano gefallen hat, war, dass fast alle Hotels entweder kein Fitnessstudio oder ein sehr schlechtes hatten. In Positano gibt es sehr viele Treppenstufen, weshalb die meisten Hotelgäste anscheinend keinen Wert darauf legen, sich neben dem (nicht ganz freiwilligen) Treppensteigen noch zusätzlich sportlich zu betätigen 😛 Für uns war das allerdings ein großer Makel, dass wir fünf Tage kein Kraftraining machen konnten 🙁

Was allerdings richtig toll an Positano ist, ist das exzellente Essen. Wir haben dort am Strand die beste Pizza unseres Lebens gegessen!! Daher habe ich hier einfach meine „Pizza-Diät“ gemacht und wirklich eine Pizza pro Tag verdrückt 😀 Leider war das mit dem wenigen Sport dann nicht ganz so ideal 😛

Wo sollte man in Positano wohnen?

Wir waren während unseres fünftägigen Aufenthaltes in Positano in drei unterschiedlichen Hotels. Am besten hat mir unser erstes Hotel, das Hotel Marincanto, gefallen. Das Hotel ist superschön eingerichtet, viele Zimmer verfügen über eine traumhafte Aussicht und die Lage ist auch klasse, da es direkt in Strandnähe liegt. Hier könnt ihr das Hotel buchen 🙂

An zweiter Stelle steht bei mir das Hotel Buca del Bacco. Das Hotel liegt direkt am Strand und hat eine extrem tolle Aussicht auf die Kathedrale von Positano. Es ist zwar nicht ganz so luxuriös wie das Hotel Marincanto, aber die Zimmer sind auch sehr gemütlich eingerichtet und ermöglichen eine (sogar fast noch bessere) Aussicht. Hier könnt ihr das Hotel buchen 🙂

Nur bedingt empfehlen kann ich unser drittes Hotel, das Hotel Royal Positano. Dieses war allerdings auch das mit Abstand günstigste Hotel, daher kann man die negativen Seiten eventuell in Kauf nehmen.

Sehr gut gefallen hat uns beispielsweise die Aussicht von der Terrasse oder unserem Zimmer aus, die wirklich sehr schön war!

Die Lage des Hotels hingegen ist nicht ganz so ideal, da es etwas außerhalb gelegen ist, aber es befindet sich immer noch in Positano.

Der größte Makel des Hotels sind wohl die Zimmer, welche zwar recht geräumig, aber sehr altmodisch eingerichtet sind. Das Hotel macht dadurch insgesamt einen etwas antiquierten Eindruck. Für den günstigen Preis konnten wir dies allerdings in Kauf nehmen und wir haben es nicht wirklich bereut, hier gewohnt zu haben, da es unsere Reisekasse etwas geschont hat 😛 Hier könnt ihr das Hotel buchen.

Wie lange sollte man in Positano bleiben?

Meiner Meinung nach reichen drei Nächte vollkommen aus. Positano ist recht klein, daher gibt es dort nicht sooo viel zu sehen. Was allerdings traumhaft ist, ist die gesamte Amalfiküste Italiens. Am besten plant ihr daher noch ein paar weitere Stopps ein wie z.B. Praiano, Sorrento, die Insel Capri etc. Dann reicht es meiner Meinung nach vollkommen aus, nur ein paar Tage in Positano zu verbringen.

Was sollte man in Positano unternehmen?

Ihr solltet unbedingt den Strand besuchen, die kleinen Läden erkunden, die italienische Küche ausprobieren, euch ein Zitronen-Sorbet bestellen und eine Bootstour machen. Und wie gesagt, bietet es sich an, gleich die gesamte Amalfiküste zu erkunden 🙂

Habt ihr ansonsten noch weitere Fragen? Oder wart ihr bereits einmal in Positano?

Xoxo

Eure Maddi

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Kommentare

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Comments
  • Filipa10 Oktober 2017
    Antworten

    Toller blogpost wie immer 😍😍

  • Maj-Britt10 Oktober 2017
    Antworten

    Awwww Maddi, deine Bilder (und deine Haare) sehen mal wieder so super aus! Ich liebe deine Bilder, besonders, wenn du auf Reisen bist. Italien steht schon so lange auf meiner Liste, aber ich habe es einfach noch nicht geschafft. Es gibt dort aber auch einfach so viele wundervolle Orte, sodass ich ich mindestens 3 Monate reisen müsste! 😀

    Danke für deine Tipps!

    Liebe Grüße,
    Maj-Britt

    http://www.dailymaybe.de

  • Tina11 Oktober 2017
    Antworten

    Kleiner Tipp:
    Vom Flughafen Neapel kann man ganz einfach auch den Bus zum Hafen nehmen und dann mit dem Schiff nach Positano fahren.
    Überhaupt nicht teuer und man hat zusätzlich noch eine tolle Aussicht auf die Amalfiküste, außerdem bleiben einem so die wirklich nicht ganz entspannte Autofahrt und Parkplatzsuche erspart.
    Generell kann man von Positano aus viele Ausflüge einfach mit einer wirklich erschwinglichen Bootsfahrt kombinieren; vor allem ein (Tages-)Ausflug nach Capri lohnt sich 🙂

    Liebe Grüße!

  • Sylvia16 Oktober 2017
    Antworten

    Sehr schöner Bericht! Steht auch noch auf meiner Wunschliste. Italien hat sowieso viel zu bieten finde ich!

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